- - - Ende Februar hat unsere “Filmschule 2012“ begonnen. Alle Plätze ausgebucht! - - - "Objektiv" wächst weiter: 30. Mitglied aufgenommen - - - Tagesworkshop speziell für Jungfilmer (15 - 25 Jahre) geplant: "Filmgestaltung kompakt" - - -

 

Dieses Kapitel wendet sich nicht an so genannte "Archivfilmer"! Für Archivfilmer ist ein Film fertig, wenn die Aufnahmen "im Kasten" sind (manche schaffen es sogar, gleich bei der Aufnahme auch noch "live" einen Kommentar einzusprechen). Damit ist der Film aufführungsfähig und kann in den Schrank, ins Archiv…

 

Für etwas anspruchsvollere Filmer hingegen ist das, was die Kamera eingefangen hat, nichts anderes als Rohmaterial. Ihnen ist klar, dass bis zum fertigen Film noch einige Arbeitsschritte notwendig sind. Üblicherweise folgt im Herstellungsprozess eines Filmes auf die Kameraarbeit der so genannte Filmschnitt bzw. die Montage. Diese beiden Begriffe meinen nicht exakt das Gleiche. Unter "Schnitt" im engeren Sinn versteht man das Herausschneiden von brauchbaren Einstellungen aus dem Rohmaterial sowie das Kürzen von Einstellungen auf die gewünschte Länge. Werden diese Einstellungen anschließend zu einer gewünschten Reihenfolge (Sequenz) verknüpft, also "montiert", spricht man von der "Montage". Schnitt und Montage sind gestalterische Tätigkeiten. Sie haben das Ziel, beim Zuschauer gewisse, von Filmemacher beabsichtigte Gefühlsreaktionen hervorzurufen. Hier gilt ein wichtiger Satz: "Ein Film entsteht im Kopf des Zuschauers".

 

Grundsätzliches und Beachtenswertes zum Filmschnitt haben wir für Sie in insgesamt fünf kleinen Kapiteln zusammengestellt.

 

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