- - - "Filmschule 2012" für interessierte Hobbyfilmer: Die Grundlagen der Filmgestaltung in sechs ganztägigen Workshops. Start: Ende Februar - - - "Objektiv" wächst weiter: 30. Mitglied aufgenommen - - -


Der Mönchengladbacher Filmklub "Objektiv" wächst weiter: Beim Klubabend am Donnerstag, den 1. Juli 2010, haben die Mitglieder jeweils einstimmig den Aufnahmeanträgen von Brigitte Katschinski und Ferdinand Happel zugestimmt. Damit hat der Klub, der vor genau eineinhalb Jahren mit 21 Gründungsmitgliedern gestartet ist, nunmehr 27 Mitglieder. Beide Neumitglieder sind aus der soeben beendeten Filmschule hervorgegangen und als Gäste den Klubmitgliedern schon seit langem vertraut. Nachfolgend eine kurze Vorstellung der neuen Mitglieder.
 

Ein Bericht im Lokalfunk "Radio 90,1" machte Brigitte und Klaus Katschinski Anfang Januar 2009 auf die Gründung des neuen Mönchengladbacher Filmklubs "Objektiv" aufmerksam. Spontan nahmen sie Kontakt zum Klubleiter auf und ließen sich auf die Gästeliste setzen. So sind sie also schon seit dem ersten Klubabend am 15. Januar 2009 dabei und allen Mitgliedern längst vertraut.

 

Katschinski-10-2AR 

 

Beim Filmen praktiziert das Ehepaar eine klare Arbeitsteilung: Klaus Katschinski ist für die Kameraarbeit, zuständig, seine Frau Brigitte übernimmt die weitere Bearbeitung am Schnittcomputer. Gleich bei ihrer Vorstellung im Klub machten die beiden klar, dass sie sich in Sachen Film als "blutige Anfänger" verstehen (nicht wissend, dass sie sich damit in bester Gesellschaft mit den meisten Filmern befinden, die neu in den Klub kommen). Sehr schnell stellten sie fest, wie viel man aus den intensiven Filmbesprechungen im Klub lernen kann. Die dabei anfallenden Tipps, Hinweise und Empfehlungen an den jeweiligen Autor kann man nämlich auch für sich selbst nutzen und so die eigenen Filmergebnisse verbessern und sich filmerisch weiter entwickeln. Das motiviert natürlich. Als dann der Klub im Herbst 2009 eine neue "Filmschule" ankündigte, waren beide sofort dabei. Gaben doch die insgesamt sieben Workshoptage der Filmschule die Möglichkeit, über ein paar Monate verteilt das Filmemachen quasi von der Pike auf zu lernen. Das muss offensichtlich Spaß gemacht haben, denn noch vor Ablauf der Filmschule stellte Brigitte Katschinski ihren Antrag auf Mitgliedschaft. Seit dem 1. Juli 2010 ist sie nun "Objektiv"istin. Ehemann Klaus ist offiziell kein Mitglied, gehört aber (entsprechend einer klubinternen Regelung) selbstverständlich mit dazu. Einzige Einschränkung: Bei Abstimmungen haben Paare nur eine Stimme. Deshalb: "Herzlich willkommen, Brigitte und Klaus!"

 

¦

 

Ferdinand Happel (Jahrgang 1953) hat sich Ende 2009 als Gast im Filmklub "Objektiv" angemeldet. Betrachtet man die übliche Alterstruktur der meisten Filmklubs, dann gehört der Mitarbeiter eines heimischen Energieversorgungsunternehmens fast noch zu den eher "mittleren Jahrgängen" in der Amateurfilmszene.

 

Happel-10-06-8R 

 

Die filmerische Biografie von "Ferdi" Happel ist typisch für fast alle Hobbyfilmer. Bei den meisten beginnt das Filmen in der Familie und/oder im Urlaub. Dabei findet das Lernen durchweg im "Selbstversuch" statt. Das Ergebnis ist dann auch entsprechend: mehr schlecht als recht. Einige haben dann das Glück, irgendwann einmal auf einen erfahrenen Filmer zu treffen, der ihnen die Welt des "bewussten" Filmens (statt: "einfach Draufhalten") eröffnet. Für Ferdinand Happel war dies ein Filmfreund aus dem Film- und Videoclub Aachen. Der nahm ihn einige Male zu Klubabenden mit. Hier entstand sein Wunsch, in einem Klub richtig filmen zu lernen. Natürlich lag es für ihn nahe, sich einen Klub in Mönchengladbach zu suchen. Zwei, drei Male schnupperte er zunächst in einen anderen Filmklub am Ort hinein, ehe sein Aachener Filmfreund ihn ausdrücklich an den Filmklub "Objektiv" verwies. Dort gefiel es ihm auf Anhieb. Bei den Klubabenden begeisterten ihn die sehr intensiven und für ihn überaus lehrreichen Filmbesprechungen. Als der Klub im Herbst 2009 eine neue "Filmschule" ausschrieb, war er unter den ersten Anmeldungen. Nach Abschluss der Filmschule im Juni 2010 war für ihn klar: Das Lernen ist jetzt nicht zu Ende, sondern nun geht es erst richtig los. Und da er sich ohnehin im Klub längst sehr wohl fühlte, schickte er postwendend einen Annahmeantrag an den Klubvorstand. Sein Kommentar: "Der Umgang im Klub ist herzlich und unkompliziert. Besonders gut gefällt mir ein Grundprinzip des Klubs, nämlich jeden da "abzuholen", wo er im Moment steht. Toll finde ich auch, dass selbst die ganz erfolgreichen Filmer im Klub sich nicht zu schade sind, den Anfängern mit Rat und Tat auf die Sprünge zu helfen". In diesem Sinne sagt der Klub: "Herzlich willkommen, Ferdi!"