28. November 2010 (1. Advent): Tolle Filme und volles Haus bei "2010: Die Besten"
Die Vorgeschichte eines neuen Festivals
Bei der Gründung unseres Klubs zum 1. Januar 2009 fanden sich elf "alte Hasen" aus einem anderen Klub und zehn Neumitglieder aus den letzten beiden Durchgängen der "Filmschule" zusammen. Gemäß dem Klub-Motto "Filme machen - Filme zeigen!" war allen von Anfang an klar, dass man nicht nur Filme produzieren, sondern auch das kulturelle Leben der Stadt mit öffentlichen Filmveranstaltungen bereichern möchte. Die "alten Hasen" hatten da auch gleich eine Idee. Schon vor vielen Jahren (von 1987 bis 1996) hatten sie nämlich in Mönchengladbach unter dem Titel "FERNWEH" ein inzwischen legendäres Reisefilmfestival veranstaltet. Zehn Jahre lang fand dieses (ganztägige!) Einladungsfestival ein begeistertes Publikum, wenn in festlichem Rahmen die besten deutschen Reisefilme des Jahres präsentiert und ihre Autoren dabei regelrecht gefeiert wurden. Noch heute redet man in Filmerkreisen von dieser Veranstaltung. Traditioneller "FERNWEH"-Termin war alljährlich der 1. Advent. Diese Tradition sollte nun wieder aufgenommen werden. Und der Termin feierte ein glänzendes Comeback! Unter dem Titel "2010: Die Besten" hat unser Klub am 28. November 2010 (1. Advent) im voll besetzten "Carl-Orff-Saal" der Musikschule fünf Goldmedaillenfilme deutscher Spitzenautoren präsentiert und auch ihre Autoren vorgestellt.
Das Konzept von "Die Besten"
Einmal jährlich werden bei den Deutschen Amateur-Filmfestspielen (DAFF) die besten Produktionen des Jahres aus allen Kategorien zusammengeführt. In der Regel sind das zwischen 60 und 70 Filme, die – jedes Jahr in einer anderen Stadt – jeweils am Himmelfahrtswochenende (d.h. vier Tage lang) gezeigt und auch öffentlich diskutiert werden. Nun unsere Idee: Wir holen die besten Filme der DAFF mit ihren Autoren für eine Filmmatinee nach Mönchengladbach! Bei der Auswahl lassen wir uns von einem Team aus BDFA-Experten beraten. Wurden bei "FERNWEH" nur Reisefilme eingeladen, können es nun Filme aus allen Kategorien sein. Schließlich finden sich auch in anderen Sparten hervorragende und eindrucksvolle Produktionen. Ein wichtige Vorbedingung für eine Nominierung in Mönchengladbach ist dabei, dass die Filme bereits in ihrer Kategorie mit "Gold" auf Bundesebene ausgezeichnet worden sein müssen und dass die Autoren müssen ihre Filme (für ein Wochenende) nach Mönchengladbach begleiten. An diesem Wochenende sind die Autoren Gäste des Klubs, der für sie auch ein kleines Programm organisiert. In einer Matinee am 1. Advent werden dann die Filme und ihre Autoren in festlichem Rahmen gefeiert. Dabei gibt es für die erfolgreichen Filmemacher auch eine Erinnerungsgabe: Ein gläsernes, handgefertigtes Windlicht mit eingraviertem "Objektiv"-Logo.
Ohne Sponsoren geht nichts.
Schon vor Monaten hatten sich in Vorgesprächen die NVV AG (größter Energieversorger der Region) und die Stadtsparkasse Mönchengladbach bereit erklärt, das neue Festival zu sponsern und damit das finanzielle Risiko einer solchen Veranstaltung abzusichern. Das Mönchengladbacher Lokalfernsehen "CityVision" machte als Medienpartner mit, und die Musikschule der Stadt war – wie bei allen unseren Veranstaltungen im "Carl-Orff-Saal" – der bewährte Kooperationspartner. Die Premiere von "2010: Die Besten" am 28. November d.J. sollte darüber entscheiden, ob es danach weitergeht. Seit dem 28. November d.J. steht das Ergebnis fest. Unser Festival wurde ein Riesenerfolg! Beeindruckende Filme, ein festlicher Rahmen, eine tolle Atmosphäre! Noch am gleichen Tag gaben die Sponsoren grünes Licht für die Fortsetzung. Das heißt: Im nächsten Jahr geht es weiter mit "2011: Die Besten".
Die nachfolgenden Fotos machten Michaela Pfeiffer (2) und Uli Hohenforst (14).
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Für die zum Festival eingeladenen Autorinnen und Autoren hatte der Klub am Samstagnachmittag (27.11.) eine Sonderführung im Abteibergmuseum organisiert. Die meisten unserer Gäste wussten nicht, dass sich hier in Mönchengladbach eines der Top-Museen der Welt für zeitgenössische Kunst befindet – und das nicht nur wegen seiner außergewöhnlichen Architektur. |
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Die Autoren waren im Hotel "Rheydter Residenz" untergebracht. Im dortigen Restaurant "Weinkirch" fand am Vorabend zum Festival in einem separaten Raum des Gewölbekellers ein gemeinsames Abendessen im kleinsten Kreis statt. V.l.n.r.: Frau Zauner (Herxkeim), B. Slembeck (Wuppertal) , D. & S. Schuler (nicht sichtbar zwischen ihnen das gerade erst sechs Wochen alte Söhnchen), St. & G. Comelli, |
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28. November 2010, 1. Advent, 10:15 Uhr: Kurz vor der Eröffnung des Festivals werden die Plätze im "Carl-Orff-Saal" knapp. |
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… Sondereinsatz: Noch schnell werden zusätzlich Stühle aufgestellt. Und wir sind glücklich: Mit knapp 200 Besuchern haben wir "volles Haus"! |
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Die Eröffnung des Festivals übernimmt – wie bei allen unseren Veranstaltungen im "Carl-Orff-Saal" – ein Ensemble der Musikschule. Dieses Mal das Rockstreichorchester mit elf Musikerinnen und Musikern. |
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Als Schirmherr des Festivals begrüßt Mönchengladbachs Oberbürgermeister Norbert Bude die zahlreichen Gäste aus Nah und Fern. Mit herzlichen Worten dankt er dem Mönchengladbacher Filmklub "Objektiv" für sein großes Engagement und dafür, dass dieser zukünftig jeweils am 1. Advent Mönchengladbach "zur Hauptstadt des deutschen Amateurfilms" machen möchte. |
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Dem Oberbürgermeister und Schirmherrn Norbert Bude fällt es dann auch zu, als Pate des ersten Films "Matthias Schlubeck – ein Portrait" die erste Erinnerungsgabe des Festivals zu übergeben: |
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Und dann die große Überraschung: Matthias Schlubeck, Hauptdarsteller des gerade vorher gezeigten Films und einer der besten Planflötenspieler der Welt, betritt die Bühne und spielt mit dem Rockstreichorchester der Musikschule für ein begeistertes Publikum einige Stücke von Antonio Vivaldi und Johann Sebastian Bach. |
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Nach der mitreißenden Darbietung von Matthias Schlubeck gibt es auch für ihn das gläserne Windlicht als Erinnerungsgabe. Überreicht wird es ihm vom dem Leiter der Musikschule Christian Malescov. |
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Bei den letzten Veranstaltungen wurde sie vermisst: "Die Stimme" bei der Filmansage. Am 1. Advent hat Stella Comelli nun wieder in gewohnter und bewährter Weise die Filmansage übernommen. |
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Jeder Film des Festivals hatte einen "Paten". Dieser übernahm die Aufgabe, dem Autor bzw. den Autoren die gläserne Erinnerungsgabe zu überreichen. Für Uli T. Radermacher, links im Bild und Autor des Films "Das Gold des Teufels", gibt es dabei eine Überraschung. Seinen Paten, Dr. Gert Fischer, kennt er nämlich schon als Kulturdezernenten von Siegburg und aus mehrfacher guter Zusammenarbeit. |
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Nach jedem Film stellt Klubleiter Gerhard Comelli den oder die Autoren vor und führte ein kleines Gespräch über den Film. So erfährt das Publikum noch das eine oder andere zusätzliche Detail über den gerade gesehen Film oder über die Autoren. Hier (v.l.) Hartmut und Barbara Ibsch, Autoren des eindrucksvollen Films "...ich will endlich meine welt erklären…" im Gespräch mit Gerhard Comelli. |
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Pate für den Film "...ich will endlich meine welt erklären…" des Ehepaars Ibsch aus Kirchheim/Teck ist "Objektiv"-Mitglied Thomas Manglitz (re.), in den 90er Jahren selber erfolgreicher Filmamateur mit mehreren Goldmedaillen in der Kategorie "Spielfilm". Inzwischen ist Thomas Manglitz ins Profilager gewechselt und Chef des Mönchengladbacher Lokalfernsehens "CityVision". |
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Josef Zauner (Herxkeim) beeindruckt in seinem Film "Die Gottesanbeterin – und ihr natürlicher Lebensraum" das Publikum mit faszinierenden Natur- und Tieraufnahmen. Helmut Marmann (re.), Konzernsprecher des Energieversorgers NVV AG und Vertreter eines der beiden Hauptsponsoren, überreicht das gläserne Windlicht und löst spontanen Beifall im Publikum aus, als er speziell die atemberaubenden Nah- und |
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Dass mit dem letzten Film des Festivals, "Kailash" von Michaela Pfeiffer, gleich auch ein Film aus dem Mönchengladbacher Filmklub "Objektiv" zu den ausgewählten "Goldenen Besten" gehörte, machte den gastgebenden Klub natürlich besonders stolz. Dieser außergewöhnliche Film über eine außergewöhnliche Reise zum heiligsten Berg der Tibeter berührte das Publikum auf ganz besondere Weise. Direktor Horst Wateler, Vorstandsvorsitzender des zweiten Hauptsponsors Stadtsparkasse Mönchengladbach, findet dazu beim Überreichen der Erinnerungsgabe sehr persönliche Worte. |
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Schlussbild des Festivals: "Objektiv"-Klubleiter Gerhard Comelli bittet noch einmal die Autoren nach vorne und überreicht den Autorinnen und Autoren noch den Foto-Bildband "Glanzlichter 2010". Schließlich haben sie mit ihren Filmen für die Glanzlichter des Festivals gesorgt. Danke dafür! |
Es lohnt sich, im Terminkalender schon einmal den 1. Advent 2011 vorzumerken.
Dann geht es nämlich weiter mit:
"2011: Die Besten"
